Dienstag, 30. Oktober 2012

Herbst an der Mosel

Ende Oktober ist die Weinlese in vollem Gange. Wir wollen das an der Mosel mal sehen. Ein wenig Wein verkosten und mit dem Fahrrad die Gegend erkunden.
Unsere ersten beiden Übernachtungen sind in Bernkastel im Märchenhotel.

Blick zur Burg Landshut
Von Kues über die Mosel nach Bernkastel
Diesen Spruch finde ich sehr gut und passend.
Enge Gassen im alten Ortskern
Schmale Häuser

 Am Vormittag des zweiten Tages besuchen wir Trier, die wohl älteste Stadt Deutschlands.
 Porta Nigra - römische Geschichte
Stadttor und erhaltene alte Stadtmauer
 Kirchen, Kloster, Kathedralen davon kann man sich in Trier viele ansehen. Das müsste der hohe Dom sein.
Liebfrauenkirche
 Marktplatz mit Marktkirche
 Skulpturengarten am kurfürstlichen Palais
 
 :-)
und so haben wir noch die Konstantinbasilika, die Römerbrücke, den Viehmarkt, das Geburtshaus von Karl Marx und viel, viel mehr gesehen.
 Am Nachmittag fahren rund 30 km wir mit dem Fahrrad an der Mosel entlang,
über eine Brücke und auf der Gegenseite zurück nach Bernkastel.

Am nächsten Tag auf der Fahrt zum nächsten Quartier ein kurzer Ortsrundgang in Traben-Trarbach
Eine hübsche kleine Altstadt.
Mit Ruine auf dem Berg im Gegenlicht. (Grevenburg)
Ich finde die beiden kleinen "Untiere" niedlich ;-)
 Ein junger Moselwein zum Mittagessen beim Italiener.
 Welches Motiv hat er im Blick?
 Cochem mit der Reichsburg
 Flugschau ganz nah, ein beeindruckendes Erlebnis.

Wir übernachten in Ernst, einem kleinen Dorf kurz vor Cochem.
 Mit dem Fahrrad geht es am nächsten Tag auf den Martberg. Alte Tempel - neu nachempfunden. Hier war eine keltische Kultstätte, die später von den Römern überbaut wurde.
Wir fahren bzw. laufen wieder runter zur Mosel und fahren weiter bis nach Treis-Karden. Hier wird Mittagsrast gehalten und ein herzhafter Pfannkuchen probiert. Nun rollen wir durch ein Tal bis zum Kloster Maria Engelport ....
 ... bevor es sehr lange Bergauf geht.
 Pilze stehen am Wegesrand
 Oben angelangt belohnt uns ein herrlicher Weitblick über herbstliche Wälder und Felder.
 Und wieder im Tal der Mosel. Das ist Beilstein mit der Burg Metternich.
Garminchen hat mir am Ende des Tages rund 63 km und rund 1000 Höhenmeter angezeigt.
 Der Morgen beginnt grau und regnerisch und so wird es den ganzen Tag bleiben. Wir fahren mit dem Auto nach Moselkern und wandern zur Burg Eltz. Nach der Besichtigung der Burg zügig zurück, es ist ungemütlich kalt. In Cochem nutzen wir für ein paar Stunden die Sauna.
 Abendliche Verkostung der "Filla Andre" hauseigenen Destillate nach einer Führung und Erläuterung wie alles funktioniert.

Die Heimfahrt begann bei 2°C und wolkigem Wetter. Unterwegs sehen wir immer mehr Schnee am Wegesrand. Zu Hause erwartet uns dann die volle Bescherung.
 Eigentlich stehen diese Büsche gerade nach oben.
 Diese Baum hat die Schneelast nicht abgehalten und ist runtergebrochen. Von den Dahlien rechts ist nichts mehr zu sehen.
Auf dieser Terrasse haben wir eine Woche zuvor draußen gesessen und bei 20°C die Sonne genossen. Jetzt liegen 15 cm Schnee und wir haben 0°C.

Fazit: Wir haben noch einige lohnende Ziele an der Mosel endeckt, die bei Gelegenheit noch besucht werden müssen. Also, wir kommen wieder ;-)



Kommentare:

  1. Aber natürlich kommt ihr wieder, liebe Tati! Ihr wart nicht an den Maaren, nicht beim Kloster Himmerod, nicht auf dem Lieserpfad wandern ... und vor allem sind wir nicht zusammen gelaufen!

    Ich freu mich, dass es euch so gut gefallen hat ... schade, dass ich ausgerechnet in dieser Woche beruflich unterwegs war, ich hätte euch ansonsten gern die Stadt gezeigt!

    Liebe Grüße
    Anne

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    1. Ja das wird schon nochmal werden, der Trierbesuch. Diese Mal war alles sehr kurzfristig und auf den letzten Drücker gebucht.

      LG Tati

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